Erklärung zur Barrierefreiheit

Allgemeine Beschreibung

Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für das unter der Domain dropscan.de veröffentlichte Onlineangebot sowie für die als Mobile- oder Web-App bereitgestellten Anwendungen der Dropscan GmbH.

Dropscan ist eine webbasierte Dienstleistung zur Digitalisierung und Verwaltung physischer Briefpost. Nutzer können eingehende Post an eine von Dropscan bereitgestellte Adresse senden lassen. Die Sendungen werden geöffnet, digitalisiert und als elektronische Dokumente im Nutzerkonto bereitgestellt. Über das Kundenkonto können Dokumente eingesehen, durchsucht, heruntergeladen, organisiert und weitergeleitet werden.

Diese Erklärung bezieht sich auf die barrierefreie Ausgestaltung derjenigen Teile des Onlineangebots, die im Zusammenhang mit dem Abschluss von Verbraucherverträgen stehen. Maßgeblich ist der Anwendungsbereich des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes, insbesondere im Hinblick auf elektronische Geschäftsprozesse, Vertragsabschluss, Kundenkonto, Tarifauswahl und Zahlungsabwicklung.

Anbieter

Dropscan GmbH
Ehrenbergstr. 16a
10245 Berlin

Telefon: +49 (0)30 346 493 15
Fax: +49 (0)30 346 493 16
E-Mail: service@dropscan.de

Gesetzliche Grundlagen

Die Anforderungen an die Barrierefreiheit ergeben sich aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), insbesondere § 14 in Verbindung mit § 3 Absatz 1 BFSG sowie der hierzu erlassenen Verordnung.

Das BFSG verpflichtet Anbieter bestimmter Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr dazu, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten, soweit diese gegenüber Verbrauchern erbracht werden.

Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Die für den Vertragsschluss relevanten Bereiche von dropscan.de sind mindestens entsprechend den Anforderungen der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1 auf Konformitätsstufe AA gestaltet.

Dies betrifft insbesondere:

  • Informationsseiten zu Leistungen und Tarifen
  • Registrierungs- und Anmeldeprozesse
  • Auswahl und Buchung von Tarifen
  • Bestellübersicht
  • Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr
  • Zahlungsabwicklung
  • Verwaltung des Kundenkontos

Umsetzung der Barrierefreiheitsanforderungen im Rahmen des Vertragsschlusses

1. Bereitstellung von Informationen

Vorvertragliche Informationen, Leistungsbeschreibungen, Preisangaben und Vertragsbedingungen sind:

  • klar strukturiert,
  • textlich verständlich formuliert,
  • ohne ausschließliche Farbkennzeichnung gestaltet,
  • mit ausreichenden Kontrasten versehen.

Wesentliche Informationen sind nicht ausschließlich grafisch oder visuell vermittelt.

2. Registrierung und Kontoerstellung

Die Prozesse zur Erstellung eines Kundenkontos sind so gestaltet, dass sie:

  • vollständig per Tastatur bedienbar sind,
  • mit Screenreadern kompatibel sind,
  • verständliche Fehlermeldungen enthalten,
  • Eingabefelder eindeutig beschriftet sind,
  • keine unnötigen Zeitbegrenzungen enthalten.

Authentifizierungsverfahren sind barrierearm ausgestaltet. Sicherheitsmechanismen sind so implementiert, dass sie für Nutzer mit unterschiedlichen Einschränkungen zugänglich bleiben.

3. Tarifauswahl und Buchung

Die Auswahl von Tarifen und Zusatzleistungen erfolgt:

  • strukturiert und logisch nachvollziehbar,
  • ohne Zwang zur rein visuellen Interpretation,
  • mit klar zugeordneten Preis- und Leistungsangaben.

Die einzelnen Schritte des Bestellprozesses sind transparent dargestellt. Nutzer können Eingaben vor Vertragsschluss überprüfen und korrigieren.

4. Elektronischer Vertragsschluss

Der elektronische Vertragsabschluss ist so gestaltet, dass:

  • alle wesentlichen Vertragsbestandteile klar erkennbar sind,
  • der Bestellbutton eindeutig beschriftet ist,
  • Zusammenfassungen vor Abgabe der Vertragserklärung bereitgestellt werden,
  • Eingabefehler identifiziert und korrigierbar sind.

Die Gestaltung entspricht den Anforderungen an barrierefreie elektronische Geschäftsprozesse nach dem BFSG.

5. Zahlungsprozesse

Sofern Zahlungsdienste eingebunden sind, werden diese so ausgewählt und implementiert, dass sie die gesetzlichen Anforderungen an Barrierefreiheit erfüllen.

Zahlungsfunktionen sind:

  • wahrnehmbar,
  • bedienbar,
  • verständlich,
  • technisch robust.

6. Funktionale Leistungskriterien

Die Plattform berücksichtigt insbesondere folgende Aspekte:

Visuelle Alternativen

  • Textalternativen für nicht-textliche Inhalte.
  • Kein Informationsverlust bei Nutzung ohne Farbwahrnehmung.
  • Anpassbare Darstellungsgrößen durch Browserfunktionen.

Auditive Unabhängigkeit

  • Keine vertragsrelevanten Informationen werden ausschließlich akustisch bereitgestellt.

Motorische Zugänglichkeit

  • Bedienbarkeit ohne feinmotorische Steuerung.
  • Keine komplexen Gesten erforderlich.
  • Tastaturbedienbarkeit in zentralen Bereichen.

Kognitive Zugänglichkeit

  • Klare Navigation.
  • Konsistente Struktur.
  • Verständliche Sprache im Rahmen der gesetzlichen Informationspflichten.

Schutz vor visuellen Reizen

  • Keine stark flackernden oder blitzenden Inhalte.

Nicht barrierefreie Inhalte

Sofern einzelne Bereiche derzeit noch nicht vollständig barrierefrei sind, werden diese schrittweise überprüft und angepasst. Technische Weiterentwicklungen erfolgen fortlaufend im Rahmen der wirtschaftlichen Zumutbarkeit.

Überwachung und Aktualisierung

Die Barrierefreiheit der für den Vertragsschluss relevanten Bereiche wird regelmäßig intern überprüft. Anpassungen erfolgen im Rahmen technischer Weiterentwicklungen der Plattform.

Zuständige Marktüberwachungsbehörde

Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen (MLBF), Sachsen-Anhalt.

Feedback und Kontakt

Wenn Sie Barrieren im Zusammenhang mit dem elektronischen Vertragsschluss oder der Nutzung unseres Onlineangebots feststellen, kontaktieren Sie uns bitte unter den o.g. Kontaktmöglichkeiten.

Alternativ können Sie das auf der Website bereitgestellte Kontaktformular nutzen.